Hier werden die Veröffentlichungen der Gemeinde dargestellt wie sie auch im Amtsblatt zu lesen sind.

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Weihnachtszeit und Jahreswechsel

Weihnachtszeit und Jahreswechsel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die letzten Tage des Jahres 2013 sind angebrochen und es ist Zeit, einen kleinen Rückblick zu halten.

So sind erfreulicherweise bis zum heutigen Tag 9 Geburten in unserer Ortsgemeinde zu verzeichnen. Ich wünsche den Eltern viel Freude mit ihren Kindern und den neuen Erdenbürgern ein gesundes, behütetes und friedvolles Heranwachsen.

Leider mussten wir jedoch auch von 10 unserer Mitbürgerinnen und Mitbürgern für immer Abschied nehmen. Ihrer gedenken wir in Ehrfurcht.

Wie in fast allen Nachbargemeinden ist auch bei uns der demographische Wandel deutlich zu spüren. Diese Entwicklung birgt neben den negativen Folgen der derzeitigen und künftigen Gebäudeleerstände auch Chancen der Neuentwicklung und des Umbruchs. Solche gilt es zu erkennen und zu nutzen. Wir werden als Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung seit dem Jahr 2012 gefördert und können daher alle Interessierten bei vielen Vorhaben kostenlos beraten. Letztlich liegt es jedoch an Ihnen, diese Angebote zu nutzen und entsprechende Anträge zu stellen.

Unsere gesamte Ortsentwicklung steht unter dem Motto: „Zukunft gemeinsam gestalten“. Für mich ist ein gemeinsames Gestalten mit Ideen und Rastschlägen aus der Bürgerschaft von elementarer Bedeutung. Helfen Sie mit und beteiligen Sie sich an den Planungen der Arbeitsgruppen in der Dorferneuerung, zum Wohle unserer örtlichen Gemeinschaft.

An dieser Stelle möchte ich mich für das diesbezügliche, außerordentliche Engagement einzelner Bürgerinnen und Bürger sowie Arbeitsgruppen herzlich bedanken.

Allen voran gebührt mein Dank unserem Dorfmoderator, Herrn Prof. Hans Stefan Wüst. Seit der Auftaktveranstaltung zur Anerkennung als Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung im Jahr 2012 hat er nahezu alle unsere öffentlichen Treffen und Veranstaltungen moderiert und unterstützend begleitet. Unermüdlich öffnet er Wege zu Ministerien, Landes- und Bundestagsabgeordneten oder zu Experten der freien Wirtschaft.

Ganz besonderer Dank gilt auch den Ministerien, Verwaltungen, Institutionen, Firmen und Planungsbüros, die uns 2013 unterstützt und beraten haben. Als Beispiel hierfür möchte ich die Mitgestaltung und Mitwirkung bei unseren Dorfmoderations- und Umwelttagen anführen. Auch in Sachen Landespflege, Denkmalschutz und Ortsentwicklung dürfen wir - nicht zuletzt durch die Hilfe der Kreisverwaltung Kaiserslautern - einige Erfolge verbuchen.

Wir zeigen u. a. Kompetenz und Dynamik, wenn es darum geht, unser Dorf vor den negativen Folgen der Sukzession zu schützen. Der drohenden oder bereits vorhandenen Verschattung unserer Häuser durch Baumbewuchs wird mit nachhaltigen Maßnahmen, wie die der Beweidung, begegnet. Wir haben verstanden, dass uns nur ein idyllisch in der Landschaft gelegenes Dorf, mit sanften Übergängen zum Wald, ein lebens- und liebenswertes Umfeld bietet. Dieses wiederum sichert, zusammen mit anderen Parametern, die Attraktivität und damit auch die Zukunft unserer Kommune.

Auch das Jahr 2014 wird uns vor neue Aufgaben und Herausforderungen stellen: Die starke Belastung durch den Straßenverkehr und die Bahn, der Rückgang der Bevölkerung, die Zwangseingliederung der Verbandsgemeinde Hochspeyer in die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, der Erhalt unserer Grundschule, der Auf- und Ausbau kinder- und jugendgerechter Infrastrukturen, der Erhalt unserer bewährten Seniorenarbeit, der Erhalt und Schutz denkmalgeschützter und/oder dorftypischer Bauten, der Aufbau eines schnelleren Internets, die Förderung unternehmerischer Tätigkeiten, der Erhalt der vorhandenen Infrastruktur im Wochenendgebiet Schliertal, aber auch der Erhalt der Straßen und Brücken in unseren zum Dauerwohnen ausgewiesenen Ortsteilen seien hier als Beispiele genannt.

Sicher wird es uns nicht gelingen, die Vielzahl dieser Problemstellungen zur Zufriedenheit aller Mitbürgerinnen und Mitbürger zu bewältigen. Gerade deshalb sind wir jedoch auch auf die Hilfe unserer Ortsvereine und freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer angewiesen. Ihnen gebührt auch in diesem Jahr mein besonderer Dank und Respekt. Erst durch ihre Aktivitäten gewinnt unser Dorf an Format und Charakter.

Zahlreiche, derzeit noch unbesiegelte Patenschaften im öffentlichen Bereich, wie die Pflege des Straßenbegleitgrüns, der Erhalts oder die Pflege von denkmalgeschützten Objekten, der Schutz von Ökoflächen, die Revitalisierung und Erhaltung von Waldwegen, aber auch soziale Belange, wie die Unterstützung der Jugend- und Seniorenarbeit oder die Pflege nachbarschaftlicher Hilfestellungen zeigen, dass wieder eine größere Bereitschaft zum Ehrenamt besteht. Gerade auch Neubürger haben sich hier schon verdient gemacht. Gerne werde ich künftig diese Tätigkeiten entsprechend würdigen.

In Zeiten der Neugliederung, Erneuerung sowie des Um- und Aufbruchs benötigen wir alle Strukturen, die uns Sicherheit und Heimat bieten. Helfen Sie mit und bringen Sie Ihre Vorstellungen und Hilfe in unsere Dorfgemeinschaft ein. Erhalten Sie Frankenstein als Ihre Heimat oder lassen sie Frankenstein zu Ihrer Heimat werden.

Gerne möchte ich Ihnen auch im neuen Jahr als Ansprechpartner, Koordinator und kompetenter Partner, als Bürger unter Bürgern, zur Verfügung stehen.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2014.

Ihr

Eckhard Vogel

Ortsbürgermeister