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Übergabe des Beweidungsprojektes Diemerstein

Übergabe des Beweidungsprojektes Diemerstein

an die Technische Universität Kaiserslautern und Übertragung des Beweidungsauftrages an die GbR „Weidezunft Frankenstein“

Am 24.02.2014 feierte die TU Kaiserslautern und die Ortsgemeinde Frankenstein die Übergabe des Beweidungsprojektes Diemerstein an die Technische Universität Kaiserslautern. Im Anschluss beauftragte die Universität die GbR-Weidezunft Frankenstein mit der Beweidung des Geländes.

Prof. Dr. Helmut Schmidt, Universitätspräsident der TU Kaiserslautern, begrüßte die geladenen Gäste im Rittersaal von Villa Denis. Er zeigte sich erfreut über die große Anzahl der Teilnehmer und betonte die konstruktive Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde die sich auch in diesem Projekt niederschlage. Der Erwerb des ehemaligen Erholungsheimes durch die Stiftung der TU- Kaiserslautern sei ein weiterer Schritt zur Entwicklung der universitären Vorhaben im Diemersteiner Tal. Durch diesen Schritt bindet sich auch die Stiftung der TU weiter an die Ortsgemeinde.

In Vertretung von Frau Staatsministerin Ulrike Höfken, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, übermittelte Herr Dr. Michael Hofmann, Leiter der Abt 2, Naturschutz und nachhaltige Entwicklung, die Grüße der Ministerin.

Er betonte, dass sich Frankenstein mittlerweile zu einem Hotspot der Biodiversität in unserem Lande, entwickelt und erinnerte an die ersten Kontakte zum Ministerium und seiner Person anlässlich der Einweihung des Burgbergbeweidunsprojektes im Jahre 2009. Gleichzeitig sicherte er uns auch in Zukunft die Unterstützung des Ministeriums zu.

Herr Florian Deumeland moderierte das sich anschließende kurzweilige Programm. Stellvertretend für alle Akteure rief er einige Gäste zu sich und entlockte ihnen Stellungnahmen und Einschätzungen zum Projekt und seiner Entwicklung.

Herr Matthias Schneider, Leiter des Referates „Eingriffe in Natur und Landschaft, ökologisches Flächenmanagement“ des Ministeriums, erläuterte in seinem Statement wie wichtig eine nachhaltige Bewirtschaftung der Siedlungsperipherie für die von der Sukzession betroffenen Ortsgemeinden ist. Frankenstein dient mit seiner nachhaltigen Weidewirtschaft als Vorbild für andere Gemeinden.

Landesforsten Rheinland- Pfalz wurde vom Leiter der Zentralstelle der Forstverwaltungen, Herrn Dr. Hermann Bolz, vertreten. Er zeigte sich erfreut über die Entwicklung nicht nur im Diemersteiner Tal und sicherte der Ortsgemeinde auch weiterhin seine Unterstützung zu. Landesforsten ist nicht nur in diesem Projekt mit Flächen beteiligt und begleitet die Vorhaben (auch mit Ziegen) wohlwollend.

Herr Helmut Schuler, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bezirksverbandes der Pfalz im Biosphärenreservat Pfälzerwald/ Nordvogesen betonte u.a. die Wertschöpfung die durch solche Projekte entsteht bzw. entstehen kann. Als kompetenter Berater und Ideengeber begleitet er unsere Ortsgemeinde nun schon seit mehr als 5 Jahren.

Herr Matthias Heß von der Kreisverwaltung Kaiserslautern, zuständig für Ortsentwicklung und Denkmalschutz im Landkreis Kaiserslautern, erörterte, dass dieses Einzelprojekt zwar nicht als ein Teil der Dorferneuerung anzusehen ist, jedoch mit seiner Außenwirkung durchaus zur Ortsentwicklung beitragen kann. Er hofft, dass sich in Zukunft auch noch andere Projekte innerhalb der Ortsentwicklung realisieren lassen.

Ortsbürgermeister Eckhard Vogel ist es ein Anliegen die Beweidungsprojekte als ein Teil einer Wertschöpfungskette zu sehen. Hier verschmelzen ökologische, ökonomische und soziale Wertschöpfung zu einem Mosaikstein im Gesamtgebilde einer nachhaltigen und zukunftsträchtigen Dorfentwicklung.

Nach den Interviews wurde das Symbol der Beweidung, ein Beweidungsstab, von der Ortsgemeinde Frankenstein, vertreten durch Ortsbürgermeister Eckhard Vogel, an den Präsidenten der Technischen Universität, Herrn Prof. Dr. Helmut Schmidt, übergeben. Dieser übergab den Stab, verbunden mit dem Beweidungsauftrag, sodann an Hermann Eichert, Initiator des Beweidungsprojektes und Mitglied der GbR- Weidezunft. Hermann Eichert dankte dem Präsidenten und richtete seine Worte auch an die Gäste. Er versicherte, dass die Arbeit im Gelände nicht nur Mühe sondern auch viel Freude bereitet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil fand ein reger Gedankenaustausch zur zukunftsorientierten Ortsentwicklung statt.

Ihr

Eckhard Vogel

Ortsbürgermeister