Hier werden die Veröffentlichungen der Gemeinde dargestellt wie sie auch im Amtsblatt zu lesen sind.

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Tag des offenen Denkmals 2014

 

Rückblick

Tag des offenen Denkmals,

Dank an Helfer

Zum landesweiten „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, den 14. September 2014, hatte unsere Ortsgemeinde, in Kooperation mit der evangelischen Kirche, geladen.

Herr Matthias Hess, von der unteren Denkmalpflegebehörde der Kreisverwaltung Kaiserslautern, ist der „Spiritus Rex“ der überaus gelungenen Veranstaltung.

Unter dem Motto: „Handwerk am Burgberg“ fanden sich etwa 500 Besucher auf Burg Frankenstein ein.

Bereits um 9:30 Uhr wurde das Eingangsportal der protestantischen Kirche, am Fuße des Burgbergs, geöffnet. Den Aufstieg zur Burg versüßte das Presbyterium der Kirchengemeinde mit selbstgebackenen Torten und Kuchen sowie duftendem Kaffee.

Auf Burg Frankenstein angekommen konnte man sein Geschick mit Pfeil und Bogen erproben. Der amtierende Europameister im Bogenschießen, Andreas Burkhardt und seine Frau Uta Halle-Krahl- Burkhardt ermöglichten allen Interessenten einen Einblick in diese faszinierende Konzentrationssportart.

Informationen zum Landkreis Kaiserslautern und der Geschichte Frankensteins präsentierten Matthias Hess und Dennis Brehm an der Wetterschutzhütte der Burg. Gerhard Michel hatte, für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung, auch einige Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Auch die Pfälzer Wanderziegen von Volker Mayer und Andreas Koch hatten den Burgberg erklommen und grasten zwischen den Besuchern. Besonders die Kinder erfreuten sich an ihrer Anwesenheit.

Der „Lauftreff Schliertal“ versorgte die zahlreichen Gäste mit kühlem Bier aus der Frankensteiner Privatbrauerei.

Für das leibliche Wohl sorgte der „Förderverein der Ortsgemeinde Frankenstein“ mit Speisen und Getränken.

Helga Vollmer zeigte an ihrem „Mit- Mach- Tisch“ Kindern und Erwachsenen wie man Wolle zu Filz verarbeitet. Jeder der Lust hatte durfte sich an diesem alten Handwerk versuchen und sich selbst ein kleines Andenken herstellen.

Unüberhörbar zogen die Hammerschläge des Burgschmiedes Felix Peifer, die Besucher ins Zentrum der Burg. Dort zeigte er gekonnt wie man aus glühendem Eisen Werkstücke formt. Vom Hufeisen bis zum hochwertigen Messer, alle Metallgegenstände haben einen glühenden Ursprung und werden erst durch die Schläge des Kunstschmiedes veredelt.

Wie man Sandsteine bearbeitet und vielleicht sogar zu Denkmälern formt zeigte uns der aus Oberarnbach angereiste Steinmetzmeister und Bildhauer Peter Bohl und sein Mitarbeiter. Sein Können und das seiner Berufskollegen ließ bereits im Mittelalter Burgen, Kirchen und Klöster entstehen.

Dr. Thomas Schneider führte am Nachmittag die interessierten Besucher in die Historie der Burg Frankenstein ein. Den Bogen spannte er dabei vom „Finsteren Mittelalter“ bis zur Romantik.

Ein mittelalterlicher Barde, Peter Gotha aus Worms, umrahmte die Veranstaltung mit alter und modernerer Musik die stets mit Applaus gewürdigt wurde.

Pfarrer Brechtel aus Lambrecht hielt zum Ende der Veranstaltung einen Gottesdienst unter der lutherischen Weise: „Eine feste Burg ist unser Gott“. Seine Predigt wurde ebenfalls mit Applaus bedacht.

Allen Helfern und Akteuren die zum Gelingen des Festes beitrugen möchte ich im Namen unserer Ortsgemeinde und auch persönlich recht herzlich für ihre Unterstützung danken.

Ihr Eckhard Vogel

Ortsbürgermeister