Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

kurz vor Weihnachten wurde in Frankenstein  anonym ein Flugblatt mit der Überschrift

 „Weihnachtszeit – Märchenzeit“

verteilt. Darin spricht der Schreiber die geplante, aber nicht realisierte Wasserzapfstelle  für die Bewohner des Schliertals an.
Getreu seinem Motto „Märchenzeit“ verhält er sich auch wie ein Märchenerzähler. Wie alle Märchenerzähler hat er eine tolle Phantasie, nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau, erfindet Geschichten, vermischt Wahres mit Unwahrem und bringt seine Ergüsse dann in Umlauf; ganz nach dem Motto Pippi Langstrumpfs: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

In der neuesten Fassung seines Märchens wird erzählt, dass die Gemeinde die Wasserzapfstelle nicht gebaut habe, weil sie keine Genehmigung bei der Kommunalaufsicht eingeholt hätte.

Soweit das Märchen, nun die Wahrheit.

Die Kosten für die Wasserzapfstelle waren im Haushalt eingestellt worden, dieser wurde von der Kommunalaufsicht genehmigt. Außerdem hatte die Gemeinde die Zusage, dass einer Darlehensaufnahme für dieses Vorhaben zugestimmt werden würde.
Erst als der Rechtsanwalt einer Interessengemeinschaft aus dem Schliertal in einer Versammlung mitteilte, dass er im Auftrag seiner Mandanten gegen die Errichtung der Wasserzapfstelle klagen werde, wurde der Beschluss gefasst, auf einen Bau der Anlage zu verzichten. Deshalb musste auch keine weitere Genehmigung eingeholt werden.
Es ist traurig, dass der Großteil der Schliertaler leiden muss, weil einige Wenige nicht einsichtig und vernünftig leben können. Die ganze momentane Misere im Schliertal resultiert aus deren Aktionen.

Eckhard Vogel (Ortsbürgermeister), Hans-Jörg Nett (1. Beigeordneter), Heinrich Eichert (Beigeordneter), Marc Habermann (Fraktionsvorsitzender FWG), Heribert Stuckert (Fraktionsvorsitzender SPD)