Aktuelle Informationen

 


+++++ Corona Virus +++++

 

Alle Informationen und Verhaltensweisen zum aktuellen Stand

entnehmen Sie bitte aus Rundfunk und Tagespresse.

 

Verfolgen Sie auch die Hinweise des Robert Koch-Instituts.

Die Gemeinde wird im nächsten Amtsblatt ebenfalls zu dem Thema veröffentlichen!


Aktuelle Informationen im Februar 2021

Amphibienwanderung im Frühjahr
 
 
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Kraftfahrzeugfahrer/innen,
 
nach dem Kälteeinbruch im Februar ist bei milderer Witterung mit der jährlich stattfindenden Krötenwanderung zu rechnen. Nicht nur die häufiger anzutreffende Erdkröte, auch Unken und Frösche sind auf dem Weg zu ihren Stammgewässern. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, an milderen und regnerischen Tagen finden diese Wanderungen statt.
Überall wo sich Teiche, Tümpel oder saisonale Feuchtbiotope befinden, ist mit dem Ablaichen der Kröten und Frösche zu rechnen. Allenthalben trifft man sogar auf den recht standorttreuen Feuersalamander der leider auf die Straße geraten ist. Damit die geschützten und gefährdeten Amphibien nicht von unseren Kraftfahrzeugen überfahren werden, bitte ich um erhöhte Vorsicht und um langsame und rücksichtsvolle Fahrt, insbesondere in den Ortsbereichen:  Erlenbach, Rußhütte, Thörigtal, Friedhofstraße und Kehre sowie in Diemerstein. Bitte helfen Sie mit, dass auch unsere Kinder und Enkel die Faszination der Amphibien, die Metamorphose vom Ei über die Kaulquappe bis zum erwachsenen Tier, verfolgen können. Nachhaltiger Naturschutz beginnt vor unserer Haustür! 
Ich bitte um Ihre erhöhte Vorsicht und Rücksichtnahme.
 
Ihr Eckhard Vogel
Ortsbürgermeister
 
 
Staatsministerin Anne Spiegel in Frankenstein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Donnerstag, den 11. Februar 2021 übergab die neue Hausleitung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, Frau Staatsministerin Anne Spiegel, den Bewilligungsbescheid über die Förderung der Forschungsleistungen in Höhe von 60 000 Euro im Kontext des Neubaus einer Werk-und Forschungshalle, an den neuen Universitätspräsidenten der Technischen Universität Kaiserslautern, Herrn Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter.

Die kleine Feier fand unter Corona Bedingungen im Rittersaal von Villa Denis statt. In diesem Zusammenhang erläuterte Herr Prof. Stephan Birk die innovative Holzkonstruktion mit ihren neuartigen Verbindungselementen. Frau Ministerin Spiegel zeigte sich erfreut über die fortschrittliche und nachhaltige Bauweise und wies in ihrer Rede auf die dringende Notwendigkeit der CO² Reduzierung hin. Holz, längerfristig in Gebäuden gebunden, trägt nicht unerheblich zur CO²-Minderung bei. Die Aktivitäten unserer Ortsgemeinde als »AKTION GRÜN KOMMUNE« waren der Ministerin bekannt und wurden entsprechend gewürdigt. Unsere politischen Entscheidungen im Vorfeld zur Förderung ermöglichen es der Stiftung für die Universität nunmehr mit dem Bau des Holzbaucampus Diemerstein zu beginnen. Wir freuen uns den ersten Spatenstich in den kommenden Wochen.
 
Ihr
Eckhard Vogel
Ortsbürgermeister  
 
 
 
 
Staatsministerin Anne Spiegel übergibt Bewilligungsbescheid vor Ort
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
die Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, hat in der zweiten Februarwoche zur feierlichen Übergabe eines Zuwendungsbescheides ins Diemersteiner Tal geladen.
 
Die Übergabe des Bewilligungsbescheides über die Förderung der Forschungsleistungen in Höhe von 60 000 Euro, im Kontext des Neubaus einer Werk- und Forschungshalle, geht an die Technische Universität Kaiserslautern.
Frau Staatsministerin Anne Spiegel möchte sich vor Ort einen Eindruck verschaffen und den Bescheid persönlich übergeben.
Aufgrund der aktuellen Coronasituation findet die Feierstunde leider nur in einem sehr kleinen Teilnehmerkreis statt.
Die Universität wird vertreten durch: Herrn Vizepräsident Prof. Dr. Werner Thiel, Prof. Jürgen Graf, Prof. Stephan Birk und Frau Dr. Annette Mechel.
Die Ortsgemeinde wird vertreten durch Herrn Ortsbürgermeister Eckhard Vogel.
Ich freue mich sehr, dass unsere politisch weitsichtigen und weitreichenden Beschlüsse aus den Jahren 2007 bis 2012 und die konstruktive Begleitung der Vorhaben der Technischen Universität Kaiserslautern durch unsere Ortsgemeinde, nun Früchte tragen.
Wir freuen uns auf den Start des universitären Holzbaucampus im Diemerstreiner Tal.
 
Ihr
Eckhard Vogel
Ortsbürgermeister

 

Felsige Naturdenkmäler: Die Leiter des Teufels

Eines der imposantesten Naturdenkmäler rund um Frankenstein ist sicherlich die Teufelsleiter, die am Ortseingang zu Beginn des Diemersteiner Tals thront. Der Legende nach stapfte hier einst der Teufel zornig zur Erde hinab, nachdem er vorm Himmelsgericht Gottes nicht bestanden hatte und den Himmel verlassen musste. Bei der Betrachtung der imposanten, treppenartigen Felsformation mag man fast an Legenden glauben. Tatsächlich aber haben hier Wind, Wetter und natürliche Erosionen die beeindruckenden Felsen geformt.

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Ritterkeller und alte Posthalterei

Am Eingang des Diemersteiner Tals ist der momentan abgesperrte Ritterkeller zu sehen. Unterhalb der Teufelsleiter haben in diesem denkmalgeschützten Kellergewölbe ebenso geschützte Fledermäuse eine Zuflucht gefunden und sich angesiedelt. Darüber stand noch bis ins Jahr 2012 die spätbarocke Posthalterei. Jene musste bedauerlicherweise aber aufgrund akuter Einsturzgefahr und fehlender Mittel zur Sanierung abgerissen werden. Heute erinnert nur noch das Kellergewölbe an das historische Gebäude aus dem Jahr 1763. Siegmund Friedrich Ritter, der sich 1745 wegen seiner Eheschließung mit der verwitweten Thurn- und Taxis’schen Posthalterin Maria Elisabetha Diemer, geborene Seib, in Frankenstein niedergelassen hatte, ließ jenes prächtige Wohngebäude am Eingang des Diemersteiner Tals errichten.

Waldwanderung

Wer im Pfälzerwald unterwegs ist, schätzt das weitläufige und gepflegte Wegenetz des Pfälzerwald Vereins. Um Frankenstein herum gibt es für Besucher*innen allerlei zu entdecken. Ein paar Sehenswürdigkeiten und Rastplätze seien hier vorgestellt, ohne damit eine konkrete Wanderung vorschlagen zu wollen. Im Netz finden sich für Interessierte zahlreiche Wandervorschläge; auch die markierten Wege des Pfälzerwald Vereins führen Wanderer*innen sicher durch den Pfälzerwald. Im Diemersteiner Wald laden beispielsweise die Mammutbäume, unter denen man wunderbar sitzen kann, zu einer Rast ein. Von Diemerstein kommend liegen die Mammutbäume noch hinter den »zwei Bänken« an einer Wegkreuzung vor dem »Steinkopf«.

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»Langenthaler Hof«

Weit im Langental, das u. a. über das Glastal, welches von der Straße im Diemersteiner Tal abzweigt, zu erreichen ist, finden sich noch letzte Überreste des »Langenthaler Hofes«, der von 1740 bis 1853 existierte.

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»Villa Denis« & Parkanlage

Unterhalb der Burgruine Diemerstein wurde von 1848 bis 1852 die »Villa Denis« von Paul Camille von Denis errichtet. Dieser hatte von König Ludwig I. die Erlaubnis, das Grundstück samt der Burgruine Diemerstein zu erwerben, aufgrund seiner herausragende Leistung im Eisenbahnbau erhalten. Die Villa, die bereits 1854 an die Familie Ladenburg verkauft wurde, ist heute ein Kulturdenkmal; seit Ende 2007 befindet sie sich samt Burgruine und Parkanlage im Besitz der Stiftung der TU Kaiserslautern. Seither ist die Villa, in deren »Rittersaal« 1861 der »Pfälzische Turnerbund« gegründet wurde, Sitz der Stiftung und dient als Tageszentrum für Wissenschaftler*innen und Stifter*innen.

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Mennonitischer Friedhof

Vom Diemersteiner Tal zweigt am Park der »Villa Denis« das Glastal ab. Wer diesem Pfad folgt, den baldigen Aufstieg rechterhand beiseite lässt und am Woog links abbiegt, erreicht alsbald einen der ältesten mennonitischen Friedhöfe in Deutschland. Jener Friedhof entstand, nachdem sich die anfängliche Toleranz gegenüber der geflüchteten mennonitischen Gruppe änderte. Durften sie ihre Verstorbenen anfangs noch auf dem protestantischen Friedhof bestatten, mussten sie diese im Laufe der Zeit jenseits der Landstraße nach Fischbach überführen.

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Hirtenhaus

Im Diemersteiner Tal liegt neben dem Weg, der hinauf zur Burgruine Diemerstein führt, das historische Hirtenhaus. Das in den Fels integrierte Fachwerkhaus stammt aus dem Jahre 1822. Neben den Einblicken in die Architektur aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist das Hirtenhaus auch stummer Zeuge der täuferischen Einwanderungswelle in die Pfalz; eine Gedenktafel erinnert seit 2018 an die zu den Täufern gehörenden Mennoniten in Diemerstein.

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