Aktuelle Informationen

 


+++++ Corona Virus +++++

 

Alle Informationen und Verhaltensweisen zum aktuellen Stand

entnehmen Sie bitte aus Rundfunk und Tagespresse.

 

Verfolgen Sie auch die Hinweise des Robert Koch-Instituts.

Die Gemeinde wird im nächsten Amtsblatt ebenfalls zu dem Thema veröffentlichen!


Aktuelle Infromationen im September 2021

 

Grün-Pflegemaßnahmen in der Ortsgemeinde


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
aus gegebenem Anlass möchte ich zum wiederholten Mal darauf hinweisen, dass die Pflegearbeiten im Bereich des öffentlichen Grüns leider nicht gleichzeitig an allen Stellen in unserer Ortsgemeinde zu bewerkstelligen sind. Im Gegensatz zu größeren Kommunen haben wir keinen Pflegetrupp, sondern nur einen Vollzeit-Beschäftigten mit stundenweiser Unterstützung durch einen Helfer.
Der Aufgabenbereich des Gemeindearbeiters erstreckt sich von der Wartung des Bürgerhauses, der Turnhalle und der ehemaligen Grundschule über die Sicherung der Baustellen, der Reinigung der öffentlichen Plätze, des Hausmeisterdienstes der kommunalen Mietshäuser, über Pflegeschnitte des öffentlichen Grüns und der Wegränder, die Wartung, Pflege und Überprüfung der Kinderspielplätze, des Dienstes bei Trauerfällen (Ausschachtung von Urnengräbern, Beisetzung der Urne und Schließung der Grabstätte), bis hin zu den Mäh-, Pflege-, und Rückschnittarbeiten auf den Friedhöfen (alter und neuer Teil sowie des Mennonitenfriedhofs) und die Entleerung der Grünabfall- und Plastik-Sammelstellen auf den Friedhöfen. Die Tierkörperbeseitigung, Organisation und Aufstellung von Hinweisschildern bei Veranstaltungen oder die Beseitigung von Gefahren wie z. B. Ausspülungen und Sandeinträge auf kommunalen Straßen bei Starkregenfällen sowie die Wartung und Pflege der Maschienen und Geräte werden ebenso von ihm erwartet. Diese Auflistung ist keinesfalls vollständig, sondern soll Ihnen nur einen groben Überblick über das Tätigkeitsfeld verschaffen.
Gerade in Zeiten zügigen Gräserwuchses kann deshalb nicht überall der gewünschte Rückschnitt zeitnah erfolgen. Ungeachtet dessen hat der Bedienstete wärend der Sommerferien auch seinen gesetzlichen Anspruch auf Jahresurlaub mit Familie bzw. Kindern. Auch aus den Nachbargemeinden kann in dieser Zeit leider keine Hilfe angefordert werden. Deren Bauhöfe sind zeitgleich überlastet. Durch die von uns nicht zu verantwortende, jedoch finanziell überaus angespannte Lage unserer Ortsgemeinde ist es mir untersagt, Pflegetrupps aus der »Freien Witschaft« zu engagieren.
Dankenswerter Weise gibt es abere einige Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Verständnis haben, dass nicht alle Arbeiten in wünschenswertem Unfang und entsprechender zeitlicher Abfolge erledigt werden können. Manche Bürger*innen helfen sogar mit und legen selbst Hand an. Ihnen allen sei für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe gedankt.
Bitte seien Sie versichert, dass ich einen großen Wert auf einen würdevollen Friedhofsbereich, sichere Kinderspielplätze und ein gepflegtes Ortsbild lege. Bei Unfallgefahren im öffentlichen Bereich hat deren Beseitigung jedoch erste Priorität und anderen Arbeiten müssen dann später erfolgen.
Bitte beachten Sie aber auch, dass wir leider keinen Einfluss auf im Privatbesitz befindliche verwahrloste Gebäude, Flächen und Bürgersteige haben. Die Verfolgung von Verstößen gegen unsere Straßenreinigungssatzung obliegt aussschließlich den Ordnungsbehörden und darf nicht von der Ortsgemeinde ausgeübt werden!

Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne – insbesondere während der Bürgersprechstunden – zur Verfügung.

Ihr Eckhard Vogel

Ortsbürgermeister       

 

Geführte Wanderung zur Burgruine Frankenstein


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste,

wie bereits im letzten Amtsblatt veröffentlicht, findet am Sonntag, den 12.September eine geführte Wanderung zur Burgruine Frankenstein statt. Die Tour dauert ca. 2 Stunden und startet um 10:30 Uhr am Bahnhof Frankenstein, wo sie auch wieder endet.
Inhalte der Führung sind die Geschichte von Dorf und Burg, der Bezug zu den Grafen von Leiningen, aber auch naturkundliche Hinweise zur Vegetation des Wegrandes und der Vielfalt der Gehölze entlang der Wegstrecke.
Bei Gewitter oder Starkregen muss die Führung leider abgesagt werden. Bitte festes Schuhwerk mitbringen!
Bitte unbedingt beachten:
Die Anmeldung muss bis spätestens Donnerstag, den 09.09.21, 12 Uhr beim Tourismusbüro der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn unter Tel.Nr.: 06303 913 168 oder der Zentrale: 06303 913 0 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfolgen.
Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 6 Euro pro Teilnehmer*in. Die gültigen Corona-Vorschriften sind zu beachten.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme an der Gästeführung.

Klaus Schaubel, Gästeführer
Eckhard Vogel, Ortsbürgermeister
Tourismusbüro der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn

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Felsige Naturdenkmäler: Die Leiter des Teufels

Eines der imposantesten Naturdenkmäler rund um Frankenstein ist sicherlich die Teufelsleiter, die am Ortseingang zu Beginn des Diemersteiner Tals thront. Der Legende nach stapfte hier einst der Teufel zornig zur Erde hinab, nachdem er vorm Himmelsgericht Gottes nicht bestanden hatte und den Himmel verlassen musste. Bei der Betrachtung der imposanten, treppenartigen Felsformation mag man fast an Legenden glauben. Tatsächlich aber haben hier Wind, Wetter und natürliche Erosionen die beeindruckenden Felsen geformt.

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Ritterkeller und alte Posthalterei

Am Eingang des Diemersteiner Tals ist der momentan abgesperrte Ritterkeller zu sehen. Unterhalb der Teufelsleiter haben in diesem denkmalgeschützten Kellergewölbe ebenso geschützte Fledermäuse eine Zuflucht gefunden und sich angesiedelt. Darüber stand noch bis ins Jahr 2012 die spätbarocke Posthalterei. Jene musste bedauerlicherweise aber aufgrund akuter Einsturzgefahr und fehlender Mittel zur Sanierung abgerissen werden. Heute erinnert nur noch das Kellergewölbe an das historische Gebäude aus dem Jahr 1763. Siegmund Friedrich Ritter, der sich 1745 wegen seiner Eheschließung mit der verwitweten Thurn- und Taxis’schen Posthalterin Maria Elisabetha Diemer, geborene Seib, in Frankenstein niedergelassen hatte, ließ jenes prächtige Wohngebäude am Eingang des Diemersteiner Tals errichten.

Waldwanderung

Wer im Pfälzerwald unterwegs ist, schätzt das weitläufige und gepflegte Wegenetz des Pfälzerwald Vereins. Um Frankenstein herum gibt es für Besucher*innen allerlei zu entdecken. Ein paar Sehenswürdigkeiten und Rastplätze seien hier vorgestellt, ohne damit eine konkrete Wanderung vorschlagen zu wollen. Im Netz finden sich für Interessierte zahlreiche Wandervorschläge; auch die markierten Wege des Pfälzerwald Vereins führen Wanderer*innen sicher durch den Pfälzerwald. Im Diemersteiner Wald laden beispielsweise die Mammutbäume, unter denen man wunderbar sitzen kann, zu einer Rast ein. Von Diemerstein kommend liegen die Mammutbäume noch hinter den »zwei Bänken« an einer Wegkreuzung vor dem »Steinkopf«.

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»Langenthaler Hof«

Weit im Langental, das u. a. über das Glastal, welches von der Straße im Diemersteiner Tal abzweigt, zu erreichen ist, finden sich noch letzte Überreste des »Langenthaler Hofes«, der von 1740 bis 1853 existierte.

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»Villa Denis« & Parkanlage

Unterhalb der Burgruine Diemerstein wurde von 1848 bis 1852 die »Villa Denis« von Paul Camille von Denis errichtet. Dieser hatte von König Ludwig I. die Erlaubnis, das Grundstück samt der Burgruine Diemerstein zu erwerben, aufgrund seiner herausragende Leistung im Eisenbahnbau erhalten. Die Villa, die bereits 1854 an die Familie Ladenburg verkauft wurde, ist heute ein Kulturdenkmal; seit Ende 2007 befindet sie sich samt Burgruine und Parkanlage im Besitz der Stiftung der TU Kaiserslautern. Seither ist die Villa, in deren »Rittersaal« 1861 der »Pfälzische Turnerbund« gegründet wurde, Sitz der Stiftung und dient als Tageszentrum für Wissenschaftler*innen und Stifter*innen.

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Mennonitischer Friedhof

Vom Diemersteiner Tal zweigt am Park der »Villa Denis« das Glastal ab. Wer diesem Pfad folgt, den baldigen Aufstieg rechterhand beiseite lässt und am Woog links abbiegt, erreicht alsbald einen der ältesten mennonitischen Friedhöfe in Deutschland. Jener Friedhof entstand, nachdem sich die anfängliche Toleranz gegenüber der geflüchteten mennonitischen Gruppe änderte. Durften sie ihre Verstorbenen anfangs noch auf dem protestantischen Friedhof bestatten, mussten sie diese im Laufe der Zeit jenseits der Landstraße nach Fischbach überführen.

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Hirtenhaus

Im Diemersteiner Tal liegt neben dem Weg, der hinauf zur Burgruine Diemerstein führt, das historische Hirtenhaus. Das in den Fels integrierte Fachwerkhaus stammt aus dem Jahre 1822. Neben den Einblicken in die Architektur aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist das Hirtenhaus auch stummer Zeuge der täuferischen Einwanderungswelle in die Pfalz; eine Gedenktafel erinnert seit 2018 an die zu den Täufern gehörenden Mennoniten in Diemerstein.

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